Es gibt kaum mehr Forschung zum Selbstzweck. Dort wo die wirtschaftliche Relevanz fehlt, ist die Forschung nicht mehr finanzierbar.
Die Steirische Imkerschule sieht in erster Linie ihren Aufgabenbereich in der Aus- und Weiterbildung der steirischen Imkerschaft. Bei echten Problemlösungen, wie z.B. die Krankheitsbekämpfungen, muss sehr oft auch die Wissenschaft zu Rate gezogen werden. In diesem Fall sind wir von der Imkerschule das Bindeglied zwischen Forschung und praxisnahem Ergebnis. Ideen und Themen für Forschungsaufträge (Diplomarbeiten) werden so geboren.
Unsere zwei österreichischen Bieneninstitute und auch die Universität Graz (Zoologie) schätzen unsere Fachkompetenz. Diplomanten und Dissertanten werden von uns, wenn es um imkerliche, fachbezogene Themen geht, nicht nur fachlich unterstützt, sondern auch mit entsprechendem Material (Bienenvölker usw.) ausgestattet.
Forschung obliegt nicht nur einer Universität. Dort wo empirische Daten eine kritisch rationale Interpretation und Auswertung erfahren, kann man von Forschung sprechen.
Die Steirische Imkerschule kann jederzeit diesen Anspruch für sich geltend machen. Oft genug wurde in der Vergangenheit bei verschiedenen Problemlösungen ganz entscheidende Arbeit geleistet.
Beispiele:
Mitentwicklung der Magazinbetriebsweise (Dr.Bretschko, Ing. Reinprecht)
Behandlungsmethoden bei verschiedenen Bienenkrankheiten
Die Selektion der Carnica
Bestens geschultes und erfahrenes Fachpersonal in allen Sparten der Bienenzucht ist die Grundvoraussetzung, dass wir einerseits als Berater für die steirischen Imker und anderseits als Partner für die Wissenschaft akzeptiert werden.
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